Makar
Schabar war erst sechzehn, als er Freundschaft mit Mangal Sing Sardar,
einem Bhumij-Jungen, schloss. Die Schabar-Jungen schlossen immer
Freundschaft mit Bhumij-Jungen, und die hielt ein Leben lang,
nachdem
jeder versprochen hatte, den anderen mit Phul, d. h. Blume, anzureden.
Makar war ein breitschultriger, strammer Bursche mit schlanker Taille,
lachenden Augen und braunem Haar. Er konnte mit dem Pfeil eine Wildente
im Flug abschießen und auf dem Shikar Parab, dem Fest der
Jagd, die Nacht durchtanzen. Nur wenn er wütend war, blitzten
seine Augen, und er wurde handgreiflich. Nun, er gehörte dem
Kheria-Schabar-Stamm an, den die Briten einst den
„kriminellen Stämmen Indiens“ zugeordnet
hatten. In der Wut schoss Makar Pfeile ab und verprügelte
seine Gegner gnadenlos mit daang, dicken Stöcken. Der
Polizeibeamte hatte Makars Namen in das beachtliche Strafregister
eingetragen; so konnte man Makar festnehmen, wann immer es irgendwo
Radau gegeben hatte. Makar Schabar, Sohn des Babu Schabar, aus dem Dorf
Sabuijor, neigt zu Gewalttätigkeit.
Solche Aufzeichnungen halfen der Polizei von Purulia immer. Jedesmal
wenn die Schabar verhaftete, ließ sich
gemäß diversen Paragraphen des Strafgesetzbuchs
etwas zurechtzimmern, so dass man sie einsperren konnte. Die Babus von
Purulia, die keinem der Stämme im Dorf angehörten,
hatten Angst vor den Schabar. Wenn ein Schabar eine „zur
Gewalttätigkeit neigende“ Person im Strafregister
wurde, warum ihn nicht verhaften und ins Gefängnis stecken?
Makars Vater meinte: „Mein Sohn, jetzt wo dein Name im
Strafregister steht, bist du ein echter Schabar.“
„Warum? Wäre ich nicht auch dann ein Schabar, wenn
ich nicht aktenkundig wäre?“
Der Babu seufzte und sagte: „Die Polizei lässt uns
nicht in Frieden leben. Sie ruht nicht eher, bis sie ein paar Schabar
hinter Gitter gebracht hat. Darum sagt Babu Kisto: „Babu! Ich
werde dafür sorgen, dass den Schabar Gerechtigkeit
widerfährt, dass sie mit erhobenem Haupt und wie Menschen
leben, nicht wie gehetzte Tiere.“
Aber mit sechzehn wusste Makar nicht, dass sein Leben unter einem Fluch
stehen würde. Daher hatte er
überglücklich Freundschaft mit Mangal
geschlossen. Die Schabar sehnen sich nach Liebe, und die jungen
Schabars lieben diese Freundschaftszeremonie sehr. Die Jungen der
Schabar und Bhumij hatten sich versammelt. Sie sangen und tanzten und
schlugen auf die madols. Makar hatte gesungen.
Einmal, zweimal, dreimal singe ich Jhumur-Lieder.
Der Junge,
der den Madol schlägt, wird meine Phul!“
*
* *
Der Tag der Phul-Zeremonie war längst vorbei,
doch Makar konnte sich daran erinnern, als er so ganz allein vor seiner
Tür saß, im kalten Abendwind, schwer vom Tau und
erfüllt vom betörenden Duft des reifenden Reises. Ah,
er würde sicher ein paar trinken gehen, wenn er Geld
hätte. Aber er war nicht arbeiten gegangen, darum hatte er
nichts in dem kleinen Plastikbeutelchen, das ihm als Geldbörse
diente.
Mangal kam auf seinem Fahrrad
und hielt an.
„Phul!
Makar-Phul!“
„Hier
sitz ich doch.“
„Bist nicht arbeiten gegangen?“
„Nein.
„Trübsal blasen bringt nichts ein.“
„Ich blase nicht Trübsal.“
„Was gegessen?“
„Nein.“
„Soll ich muri kaufen?
„Nein, Phul, fahr nach Hause.“
„So also nicht einmal, sondern dreimal ...“
Makar lächelte ein wenig. Ja, drei Ehen!
„Du willst nicht noch einmal heiraten?“
„Nein.“
„Na, ich komme morgen wieder. Mein Sohn hat Fieber ... ich
bringe ihm Medizin ...
„Fahr
nach Hause, Phul.“
„Aber wenn du nicht arbeitest ...“
„Stirbt ein Schabar, wenn er einen Tag nicht isst? Fahr nach
Hause.“
Er streichelte seine
Axt und sagte liebevoll: „Auch meine Axt könnte
einen Ruhetag gebrauchen. Sie hat einen Tag frei.“
Mangal schüttelte mitfühlend den Kopf und fuhr
weiter. Makar blieb sitzen. Ja, Mangal war ein guter, treuer Freund. Er
hatte alle Ehen für Makar arrangiert.
Damals war Babu Gokul mit seinen Helfershelfern gekommen, um die
Schabar aus Sabujior zu vertreiben. Makar hatte gesagt: „Wir
werden nicht weggehen, weil Babu Gokul es will, nein, nicht mehr. Die
Zeiten sind vorbei. Keine einzige Schabarfamilie wird weichen. Jetzt
leben wir auf dem Land des Staatsforstes. Und Gokul will, dass wir
fortgehen?“
Sie hatten die
Helfershelfer mit Äxten angegriffen. Die Polizei kam, die
Schabar wurden verhaftet. Kisto Singh Deo, der Lehrer am Ort und ein
alter Freund der Schabar, zog Rechtsanwälte hinzu, und dank
seiner Bemühungen kamen die Schabar nach einem Jahr frei.
Babu Kisto sagte: „Versuche, dich zu beruhigen, heirate,
Makar, du Hitzkopf! Ich sage dir, ich sorg dafür, dass die
Waldbabus dir Arbeit als Holzfäller geben. Mann und Frau
arbeiten, verdienen Geld, und das Leben wird gut. Die Babus wollen ja
nur, dass ihr straffällig werdet und bei der leisesten
Provokation aufmuckt, und die Leute von Purulia sagen nur zu gern:
„Schabar? Alles Verbrecher.“ Und dass
du’s nur weißt, keiner kann euch aus dem Waldgebiet
vertreiben, denn es ist keine Plantage, nur Brachland.“
Damals stiftete Mangal die Ehe von Makar und Revati. Babu Kisto lachte
und sagte: „Revati? Pahari Schabers Tochter? Ich kenne sie.
Sie ist eine gute Partie für unsern Makar.“
Ja, die erste Hochzeit wurde mit allen Riten vollzogen. Am
günstigen Tag wurde Makar zuerst mit einem Mango- und Revati
mit einem mowa-Baum verheiratet. „Lasst das Eheleben so lange
leben wie diese Bäume. Wie der Baum Früchte und
Blüten hervorbringt, so bringt auch ihr Kinder hervor, denn
Kinder bringen im Leben Freude und Erfüllung.“ Auf
die Baumzeremonie folgte die richtige Trauung. Reis und Hammelfleisch
und reichlich Alkohol. Lieder und Tänze. Revati war so
schön wie ein blühender mowa-Baum.
Makar war glücklich, wirklich glücklich. Die beiden
gingen morgens gemeinsam in den Wald. Sie hoben Gruben aus und
pflanzten Schösslinge. Die Schösslinge sind jetzt
hohe Bäume. Aber Revati wurde nicht einmal nach fünf
Jahren Mutter.
Sie lehnte sich auf:
„Was ist eine Ehe ohne Kinder? Ich bleibe nicht bei dir. Man
sollte keinen Baum behalten, der keine Früchte trägt,
noch eine Frau, die unfruchtbar ist. Du kannst wieder
heiraten.“
„Lass
eine neue Frau kommen, aber du bleibst auch.“
„Nein, den Gedanken ertrage ich nicht. Und meine Eifersucht,
falls ihr beide dann Kinder kriegt, könnte ich nicht
bezähmen.“
Revati
weinte sehr, als sie ging.
Nun, Makar
hat Revati immer besucht, wenn er ins Dorf Kandor kam. Revati ist jetzt
Bhuta Schabars Frau, eine stolze Mutter von drei Söhnen. Sie
ist immer nett zu Makar und sagt zu ihm: „Ruh dich ein wenig
aus, iss etwas Muri und Zwiebeln. Dann fragt sie: „Was!
Dieser Baum trägt auch nicht?“
„Nein. Aber er ist hübsch anzusehen.“
Auch die zweite Ehe kam durch Mangals Vermittlung zustande. Er hatte
Babu Kisto gefragt: „Soll ich ein anderes Mädchen
für Makar suchen?“
„Ja, bitte. Ich kann seine Miene nicht mehr
ertragen.“
Mangal sagte:
„Ich habe mit Genda Schabar gesprochen. Seine Tochter Bhuti
wäre eine gute Partie für dich.“
„Wird Genda einwilligen?“
„Warum denn nicht?“
„Nun, meine Frau hat mich verlassen ...“
„Na und? Sollst du ein Sannyasin werden? Ein
Heiliger?“
„Versuch
dein Glück, phul! Eine Hütte ohne Frau ist so
einsam!“
„Sie ging,
weil sie fünf Jahre lang kein Kind gekriegt hat!
Hätte sie nicht etwas länger warten können?
Hat nicht mein älterer Bruder sein erstes Kind gekriegt, als
er schon jahrelang verheiratet war?“
Makar war beruhigt, was verstand ein Schabar schließlich
unter Leben? Die Schabarfrauen umschlangen die Schabarmänner
wie feine Kujuri-Ranken. Dann brachte der Schoß wie ein reich
tragender mowa-Baum Früchte, Kinder, hervor. Ein
Schabar-Zuhause war nur glücklich, wenn darin Kinder spielten,
lachten und weinten. Ach, wie süß duftete doch die
weiche Haut eines kleinen Babys!
Wenig
Lieder und Tänze dieses Mal. Makar zahlte den Brautpreis. Babu
Kisto spendierte Reis und eine Ziege für das
Gemeinschaftsfest. Die Sabuijor-Schabars stifteten den Alkohol.
Bhutis Vater war der Gärtner in der Schule, wo Babu Kisto
Bengali unterrichtete. Bhuti hatte in einem großen Dorf
gewohnt und die Haushalte der Nichtstammesanhörigen gesehen.
Sie war nicht schön wie Revati, aber klug und
fleißig und konnte gut mit Geld umgehen. Sie sagte:
„Wir müssen noch eine Hütte bauen, in der
ich Ziegen und Hühner halte. In der mageren Jahreszeit
können wir Seile aus wildem Gras flechten. Wenn wir hart
arbeiten und das Geld gut anlegen, kann auch eine Schabarhütte
anders aussehen.“
Makar war
glücklich und zufrieden, drei Jahre lang. Er gewann Respekt
vor Bhuti, die sal-Blätter sammelte, und Makar deckte damit
das Hüttendach. Sie legte Geld von ihrem Lohn zur Seite und
kaufte zwei Ziegen, fegte und hielt die Hütte und den Hof
sauber. Babu Kisto sagte: „Wie schön! Ich
wünschte, andere Schabarfrauen wären wie
du.“
„Das
können sie nicht. Ihre Männer trinken zu
viel.“
„Und Makar
nicht?“
„Nur
mäßig.“
Und Makar ging mit Bhuti zu Akanda Schabars Mutter. Die alte Frau
verstand sich auf Kräutermedizin, Zaubertränke,
Abwehrmittel gegen böse Mächte. Sie wob ein Armband
aus wilden Kletterpflanzen und band es Bhuti ums Handgelenk. Sie sagte:
„Ich gebe mein Gewerbe auf, wenn du nicht sieben
Söhne und sieben Töchter bekommst.“
Aber Bhuti blieb kinderlos.
Makar war
sehr bedrückt. Akanda Schaber kam und sagte zu ihm:
„Ein gutes Angebot von Babu Obin. Wir sollen das Reisfeld von
seinem Bruder Babu Gobin abernten und den Reis in Babu Obins Speicher
bringen. Zwanzig Rupien pro Kopf.“
„Ich stehle nicht. Babu Kisto hat mich gebeten, es sein zu
lassen.“
„Glaubst
du etwa, die Babus verschonen dich? Wenn wir Babu Gobins Reisfeld nicht
plündern, dann belastet uns Babu Obin, und wir werden
verhaftet. Und wenn wir’s tun, dann fällt Babu Gobin
über uns her. Was können wir Schabar denn gegen die
vereinten Kräfte der Babus und der Polizei ausrichten? Besser,
wir tun, was Babu Obin verlangt, nehmen das Geld und tauchen
unter.“
„Nein,
Akan. Das tu ich nicht.“
Makar seufzte und sagte: „Deine Mutter hat Bhuti Medizin
gegeben. Ich finde keine Ruhe, bis sie ein Kind hat. Ich bin
glücklich, Akan! Wir gehen in den Wald, sammeln Feuerholz,
verkaufen es auf dem Markt. Wir wässern die
Pflänzchen. Ich bin zufrieden.“
„Das möchten wir auch, aber hören sie auf,
uns zu jagen? Und der Wachtmeister sagt: „Wenn die Schabar
gesetzestreu werden, was wird dann aus uns?“
Dennoch ergriff Makar in der Familienfehde zwischen Babu Obin und Babu
Gobin wegen der Ernte nicht Partei. Bota und Mahadev feilschten,
handelten einen höheren Preis aus und machten sich ans Werk.
Aber die Brüder schlugen gemeinsam Alarm, dass die Schabar aus
Sabuijor Gesetzesbrecher seien. Nichts als Diebe. Es sei an der Zeit,
dass die Behörden dies erkennen und das Panchajat sie
ausweise. Daher wurden alle männlichen Schabar von Sabuijor
verhaftet und Makar mit ihnen. Dieses Mal drei Monate Haft. Weinend
erzählte Makar Babu Kisto: „Ich habe nie die
Götter missachtet, Babu. Wenn ich in den Wald
gehe, erflehe ich Schutz von Bero. Ich habe kein Land, dennoch
bete ich zu Pahar um Regen während der Dürre. Opfere
ihm Reis, Blumen und Geflügel. Warum sind die Götter
Makar nicht freundlich gesonnen? Ich fühle, dass ich ersticke
... in der Gefängniszelle kann ich nicht atmen, ich
fühle mich so unrein! Kümmere dich um Bhuti, Babu!
Der Schabar hat niemanden außer dir.“
Und das Pech verfolgte Makar, raubte ihm alles, was ihm lieb und teuer
war. Bhuti weigerte sich, auf ihn zu warten, zerriss das Armband an
ihrem Handgelenk, band ihre Kleider zu einem Bündel und ging
fort. Sie sagte zu Akans Mutter: „Es bricht mir das Herz,
dass ich ihn verlasse, aber er ist verflucht, er wird nie ein Kind
haben. Bitte sag ihm, Bhuti ist unter Tränen
fortgegangen.“
Makar scheint
unter einem Fluch zu stehen.
„Die Tochter meiner kleinen Schwester zahnt schon. Ich kann
nicht länger das Dasein eines verdorrten Baums
fristen.“
„Was wird
aus deinen Ziegen und Hühnern?“
„Ich lasse sie in Babu Kistos Obhut. Ich will nicht unfair zu
ihm sein.“
„Du hast
ihn gern.“
„Darum
habe ich nicht schon eher verlassen.“
Babu Kisto sagte: „Was höre ich da, Genda? Bhuti hat
Makar verlassen oder was?“
„Sie wünscht sich Kinder, Babu!“
Mangal eröffnete es Makar, sobald er freikam. Makar kehrte
heim, warf sich zu Boden und weinte und weinte. Er sagte zu Mangal:
„Es tut weh, Phul! Es tut weh.“
„Aber warum hat sie dich verlassen?“
Makar schüttelte den Kopf und sagte: „Ein Baum sehnt
sich danach, Früchte zu tragen. Warum sollte eine Frau zur
Unfruchtbarkeit verdammt sein? O ihr Götter! Welche
Sünde habe ich begangen? Warum, warum nur straft ihr mich
so?“
Die anderen Schabar
kamen und trösteten ihn.
„Makar! Makar! Man sollte nicht von den Fluten
abhängen. Fluten kommen und gehen. Ein ewig
strömender Fluss wie Chaka trügt nie. Du brauchst ein
typisches Schabarmädchen, das bei dir bleibt.“
„Nein, nein. Nicht noch eine Ehe.“
Mangal sagte: „Also dieses Mal bringe ich einen
Fluss.“
„Jetzt
nicht, phul!“
Makar wurde
einsam, ein Einsiedler. Die Schabar bemitleideten ihn. Seht euch Makar
an, Babu Schabars Sohn. Der arme Makar! Kawa Schabar ist ein Tier. Er
schlägt seine Frau erbarmungslos. Dennoch bleibt sie bei ihm
und gebiert ihm Kinder. Makar schlug seine Frauen nie, schrie sie
niemals an, und seht, wie er bestraft wird.
Makar brütete viele Monate. Dann sagte er zu Mangal:
„Phul! Ich ertrage die Einsamkeit nicht länger. Aber
ich habe Angst vorm Heiraten. Was soll ich tun?“
„Probier’s noch einmal, Makar. Das dritte Mal
klappt’s vielleicht.“
Dieses Mal wurde Makar mit Kumari getraut, Ratan Schabars Tochter aus
dem fernen Manbazar II.
Der Name des
Mädchen war ein Wunder. Die Schabar sagten: „Was
für ein echter Freund dieser Mangal doch ist. Er hat
versprochen, einen Fluss zu bringen, und hier ist ein Fluss namens
Kumari. Makar! Das bringt Glück. Bestimmt verlässt
sie dich nie.“
„Seid gesegnet, Freunde. Ich brauche alle euren
guten Wünsche.“
Aber Kumari war weder Revati noch Bhuti. Binnen weniger Monate hatte
sie Makar durchschaut. Ein Weichei! Und dabei liebte sie wilde, brutale
Männer. Und er redete so leise! Ein schwacher Charakter. Eines
Tages fragte sie: „Warum haben dich die anderen beiden
verlassen?“
„Frag
sie doch.“
„Na, die
Antwort kann ich mir denken. Warum sollten sie bleiben? Wenn Sie keine
Kinder kriegen können?“
„Weißt du, was der Handlinienleser sagt?“
„Was denn?“
„Meine dritte Frau wird mir Kinder bescheren.“
„Na, das ist gut.“
Kumari ging in den Wald, sammelte Feuerholz und ging auf den
Wochenmarkt in Nayagarh, um es zu verkaufen, ganz allein. Sie sprach
mit Schabarmännern, plauderte, lachte, flirtete mit ihnen.
Völlig resigniert wartete Makar auf sie. Das erboste Kumari
auch sehr.
„Was bist du denn?
Ein Mann? Oder eine Puppe aus Ton? Ich rede mit anderen
Männern, und du lachst nur?“
„Was soll ich tun? Dich schlagen?“
„Ein richtiger Mann würde das tun.“
„Wie fühlt es sich im Bett an? Bin ich ein Mann oder
eine Puppe aus Ton?“
Seufzend
antwortete Kumari: „Ein Mann. Schon gut. Nun mach dich an die
Arbeit.“
„Ich habe
die anderen beiden nicht verprügelt. Wie könnte ich
dich da schlagen?“
Makar
verkaufte die Ziegen und Hühner und kaufte einen Sari und
gläserne Armbänder für Kumari.
Er versuchte die ganze Zeit, ihr eine Freude zu machen. Auch das
verwirrte Kumari.
„Warum
machst du mir so viele Geschenke?“
„Weil ich mir etwas wünsche.“
„Was denn?“
„Schenk mir ein Kind, Kumari, einen Sohn oder eine
Tochter.“
„Glaubst
du etwa, ich wünsche mir keins?“
„Nur ein Kind!“
„Liegt das in meiner Hand?“
„Wer ist denn sonst dafür verantwortlich?“
„Du musst schuld daran sein!“
„Ein Mann kann nicht unfruchtbar sein.“
„Vielleicht bist du eine „Missgeburt!“
„Kumari!“
„Warum hätte dich Revati sonst verlassen und dann
Söhne geboren? Und Bhuti? Sieht man sie nicht mit
einer Tochter auf dem Arm herumlaufen?
Makar zerrte
Kumari an den Haaren, warf sie auf den Hof hinaus und trat nach ihr.
„Du Hure! Du hast dir einen Liebhaber genommen! Sonst
würdest du es nicht wagen, so mit mir zu reden.“
Kumari hob einen abgefallenen Ast auf, hieb auf Makar ein und
beschimpfte ihn wüst.
Die
Leute kamen herbeigerannt. Makar und Kumari schrien sich an. Dann sagte
Mangal: „Nun, ihr habt euch gegenseitig beschimpft. Makar
denkt, dass es an Kumari liegt, dass sie keine Mutter ist. Und Kumari
denkt, dass Makar nicht Manns genug ist, um Kinder zu Zeugen. Lasst uns
jemanden aufsuchen, der es weiß.“
Akans Mutter sagte: „Geht nach Manbazar, Thelu Mudi ist ein
mächtiger Medizinmann. Er wird euch die Wahrheit
sagen.“
Makar sagte:
„Gehen wir.“
Kumari
sagte: „Warum nicht?“
Mangal ist kein Schabar. Er hat die Schule bis zur zehnten Klasse
besucht. Arbeitet als Postbote, schreibt Briefe für andere und
nimmt dafür Gebühren, er fährt Patienten in
Krankenhäuser, auch gegen Bezahlung. Man achtet ihn wegen
seiner Klugheit, seines umfangreichen Wissens und seines
Urteilsvermögens.
Er sagte:
„Es ist besser, wenn ihr in die große Klinik geht.
Die Ärzte wissen am besten Bescheid.“ Makar fragte:
„Gibt es da auch eine Ärztin?“
„Ja, Phul!“
Doch
Kumari blieb hart: „Lasst ihn zuerst gehen. Wenn man nichts
bei ihm feststellt, weiß ich, dass ich unfruchtbar bin und
gehe fort. Ihr Mannsleute schiebt immer uns Frauen die Schuld zu! Aber
wie kommt es, dass zwei Frauen, die hier in Sabuijor unfruchtbar waren,
in anderen Ehen Mütter wurden? Urteilt gerecht!“
Schweigen fiel über die Menge. Makar starrte ihnen in die
Augen. „Was wollen sie damit sagen? Warum sind sie verwirrt?
Glauben sie, dass er unfähig ist, einen potenten Samen in den
Schoß seiner Frau zu säen?“ Er
fühlte sich in einem unsichtbaren Netz gefangen. Er sagte:
„Ich werden hingehen, ich gehe mit Babu Kisto. Er hat dort
einen Neffen, einen Arzt.“
Babu Kisto sagte: „Ja, ich bringe dich mit meinem Motorrad
hin. Es ist ernst, sehr ernst. Ws ist ein Haus ohne Kinder? Keine
Angst, Makar! Sieh mal, Bhajan Mahapatro ist sechzig und seine Tochter
fünfzehn. Nach fünfzehn Jahren geboren. Es liegt in
Gottes Hand, Makar!“
„Ja, Babu, aber die Götter haben kein Erbarmen mit
mir!“
„Alles wird
gut.“
Makar war in Purulia im
Gefängnis gewesen, aber nicht im Krankenhaus. Die
große weitverzweigte Klinik, die Menschenmenge am Eingang
machten ihn nervös. Aber der Arzt redete ihm gut zu und machte
ihm Mut. Ja, er hatte diesen Mann in Babu Kistos Haus gesehen.
Der Arzt brachte ihn in einen abgeschiedenen Raum. Er sagte:
„Merkwürdig! Er ist kinderlos? Aber warum denn? Aber
das ist sehr, sehr lobenswert, dass der Ehemann sich untersuchen
lässt. Unter uns Babus schicken die Männer immer die
Frauen.“
Eine halbe Stunde
später rief der Arzt Babu Kisto.
„Wen hast du mir denn da gebracht, Onkel?“
„Wozu die Frage?“
„Er ist in sehr jungen Jahren sterilisiert worden. Wie kann
er da Kinder bekommen?“
„Sterilisiert? Makar? Aber wie denn? Ja, 1975 oder 76 gab es
ein Massensterilisierungsprogramm im Gesundheitscamp von Nayagarh.
Makhan, ein Raufbold, ging über die Dörfer, um
Jugendliche von den Stämmen anzulocken. Aber sobald ich davon
Wind bekam, habe ich eine Demonstration angeführt. Wir haben
geschrien: „Das ist ein böser Plan zur
Geburtenkontrolle unter den Stämmen. Die Schabar sind schon
eine Randgruppe!“ Da haben sie das Lager geschlossen und sind
geflohen. Wir haben Makhan nach Strich und Faden verprügelt.
Hey, Makar! Bist du damals etwa operiert worden? Nach deiner ersten
Haftentlassung?“
„Bin ich was, Babu? Was bedeutet das, operiert?“
„Das Gesundheitscamp ... Nayagarh ... Bist du da mit Makhan
hingegangen? Du Dummkopf! Hast du Geld von Makhan angenommen? Und bist
du zu einem Arzt gegangen?“
Makars Gesicht leuchtete auf, er lächelte. Eifrig
bestätigte er: „Ja, Babu! Ich erinnere mich.
Würde ich so einen Tag je vergessen? Ach, was für
Essen Makhan mir in seinem Haus aufgetischt hat ... Hammelfleisch und
Reis und Kartoffeln ... vor meiner ersten Hochzeit ... Es hat gar nicht
wehgetan, Babu ... und ich habe einen Hundertrupienschein
gekriegt!“
Babu Kisto starrte
ihn unverwandt an. Makars Naivität erschütterte ihn.
„Der Doktor hat nur mit einer Nadel gestochen ... hat gesagt,
dass es ein oder zwei Tage vielleicht etwas juckt ...
„Babu Makhan hat gesagt, du musst diese Spritze haben, Makar!
Du kriegst auch Geld dafür.“
„Du Unschuldslamm! Wie viele wart ihr?“
„Die anderen Jungen sind geflohen. Ich konnte
nicht.“
„Weißt du
noch, wie ich sie mit einer Menschenmenge vertrieben habe?“
„Noch davor ...“
„Und warum hab ich nichts davon erfahren?“
„Babu Makhan hat mich gebeten, es dir nicht zu
erzählen ... er stand sich gut mit der Polizei. Ich hatte
Angst vor ihm ...“
„Makar! Mein Kind! Die Spritze und die Operation haben dich
sterilisiert ... unfruchtbar gemacht ... wie einen kastrierten
Ziegenbock ... als du knapp zwanzig warst ... darum kannst du nicht
Vater werden, Makar! Es ist wie ein Messer in deinem
Rücken!“
„Kann mich der Doktor denn nicht heilen?“
Der Arzt antwortete: „Nein, Makar ... das ist keine Krankheit
... das macht man mit Männern, damit sie nicht Väter
werden können. Haben sie denn nicht erklärt, was sie
da gemacht haben?“
„Nichts, gar nichts haben sie gesagt, Babu. Ich bin gerade
aus dem Gefängnis gekommen ... und Babu Makhan sagte, dass die
„Regierungsleute“, die Sarkar, allen Entlassenen
eine Spritze geben wollten. Wenn man dagegen wär,
würden einen die „Regierungsleute“ wieder
ins Gefängnis schicken ... und ich halt es nicht aus,
eingesperrt zu sein ... ich wollte Revati heiraten ... und nach Hause
... was geschehen ist, ist geschehen. Ich würde Makhan ja
umbringen, aber er ist letztes Jahr gestorben.“
Babu Kisto sagte leise: „Komm, Makar, lass uns gehen
...“
Der Arzt fragte:
„Ach, es geschah während des
Ausnahmezustands?“
„Wann denn sonst? Komm, Makar! Ich wünschte, ich
könnte etwas für dich tun, aber was?“
„Ja, Babu, lass uns gehen.“
Makar kehrte nicht heim. Er setzte sich in den Schnapsladen und betrank
sich. Akan und die anderen Schabar sahen sich an und
schüttelten den Kopf.
Akan
sagte: „Komm, Makar, ich bring dich nach Hause.“
„Jetzt nicht, Akan.“
Nach Mitternacht kehrte er nach Sabuijor zurück. Setzte sich
auf den Hof und lehnte sich an die Tamarinde, die Revati gepflanzt
hatte. Als der Morgen anbrach, ging er Kumari rufen. Sie
öffnete den Mund, aber Makar meinte: „Nein, sag
nichts, Kumari. Ein Doktor hat mich vor meiner ersten Hochzeit
sterilisiert, aber ich wusste es nicht. Sie hatten mir gesagt, wenn ich
mich weigere, würden mich die
‚Regierungsleute‘ wieder einsperren. Sie sagten,
nur eine Spritze ... Ich wusste nicht, was sie taten ... haben mir nie
was gesagt ... mir nur Geld gegeben ... verlass mich, Kumari. Geh zu
deinem Vater. Nimm deine Kleider, die gläsernen
Armbänder, du wirst wieder heiraten ... wirst Mutter ...
geh!“
Zwei Tage sind
vergangen seit Kumari fort ist.
Und
auch Mangal ist seit ein paar Stunden fort.
Makar saß im Dunkeln und dachte über sein Leben
nach. Das Leben eines Schabar wird ferngesteuert, von
mächtigen Dorfbabus, der Polizei, den Panchajat-Leuten. Aber
ein Schabar hat eine Frau, Kinder, ein Zuhause. Aber Makar hat nichts.
Auch am nächsten Tag saß er auf der
Türschwelle, starr und stumm. Was tun? Sabuijor verlassen?
Aber seine Welt beschränkte sich auf Sabuijor, die
Polizeiwache und das Gefängnis.
Wohin sollte er gehen? Und was tun? Was wusste er denn von der
großen, weiten Welt?
Am
Nachmittag nahm er seine Axt und verließ Sabuijor. Keine
Zeit, in den Wald zu gehen. Ziellos wanderte er umher und blieb vor dem
großen Stumpf eines längst verdorrten baola-Baums
stehen. Er gehörte niemandem, und niemand machte sich die
Mühe, ihn zu Kleinholz zu hacken. Nun, er würde es
tun und das Holz Srimanto bringen, dem Besitzer der Teestube auf dem
Markt von Nayagarh. Der würde ihm sicher vier bis
fünf Rupien dafür zahlen. Genug für ein Kilo
groben Reis. Er hob die Axt und ließ sie niedersausen. Mit
dem matten braunen Haar und dem Lendenschurz mutete er wie der
legendäre Ajan Schabar an. Ajan Schabar war gegangen, um den
Stumpf eines alten baola zu hacken und hatte einen Topf voll Gold
gefunden. Er hatte das Gold nicht angerührt und nur das
Feuerholz aufgesammelt.
Die Babus aus
Bandih geboten ihm Einhalt. Ein Schabar aus Sabuijor, noch dazu allein!
Was für ein Glück! Babu Gokul und andere hatten
versucht, die Schabar zu vertreiben, aber es war ihnen nicht gelungen.
Wenn die Schabar in einer Schar auftauchten, krümmten sie
ihnen kein Haar. Sie verprügelten Makar und schleiften ihn zur
Polizeiwache. Babu Gokul war kein Anhänger der Staatsmacht,
aber er war überzeugt, dass der Zweite Offizier dafür
dankbar sein würde, dass er einen Schabar verprügelt
und ausgeliefert hätte.
Der
Zweite Offizier war neu in der Gegend. Er hatte erst vor einer Woche
ein zutiefst beunruhigendes Rundschreiben von einer unsichtbaren
Behörde in Kalkutta erhalten. Die Polizisten sollten
dafür sorgen, dass die Schabar und Angehörige anderer
Stämme weder verfolgt noch behelligt würden. Falls es
doch vorkomme, seien die Täter streng zu bestrafen.
Er ärgerte sich furchtbar, als fünf Babus einen
Schabar hereinschleiften. Er hatte ins örtliche
„Vidio Peles“ gehen wollen, um Anil Kapur in
„Ram Lakhan“ zu sehen. Er wollte sich den Abend
nicht verderben lassen.
„Was
ist passiert? Was hat er angestellt?“
Babu Gokul keuchte vor selbstgerechter Empörung und sagte:
„Diese Schabar lassen den Wald nicht in Ruhe. Nimm ihn fest
– sonst kümmern wir uns um ihn .... er hat auf einen
Baum eingeschlagen ... Feuerholz für mindestens zehn Rupien
... brumm ihm zehn Rupien Strafe auf und nimm ihm die Axt
weg.“
Makar wischte sich das
Blut von den aufgesprungenen Lippen und sagte: „Der Stumpf
von dem alten boala-Baum, Babu ... auf der Straße ... komm
und sieh selbst ... Neulich bist du doch selbst beinahe vom Fahrrad
gestürzt, als du ihn gerammt hast ... komm, Babu, sieh ihn dir
an!“
„Ach, der
Stumpf?
„Ja, Babu
... Ich hab seit drei Tagen oder so nichts gegessen, darum wollte ich
ihn zu Kleinholz hacken. Simonto würde mir sicher vier bis
fünf Rupien dafür geben, wenn ich ihn ganz klein
hacke. Rund um Bandih gibt es keinen Wald, Babu!“
„Dein Name?“
„Makar Schabar, Babu!“
„Wisch dir das Blut ab, geh raus und warte.“
Makar ging hinaus. Und der Zweite Offizier brüllte Babu Gokul
an. Das Rundschreiben lieferte ihm einen goldenen Vorwand, um diese
Lachnummern von „Bhadraloks“ anzuschnauzen.
„Weißt du, was hier in dem Rundschreiben steht?
Nein. Und da du kein Englisch kannst, würdest du es auch nicht
verstehen. Die Polizei lässt es nicht zu, dass ihr die Schabar
verprügelt und sie auf die Wache schleppt.“
„Dieser Makar Schabar ist ein Gefahr, Babu!“
„Eine Gefahr heißt das, nicht ein! Und ich bestimme
hier, wer eine Gefahr ist, nicht du! Er hackt also den Stumpf klein,
der den ganzen Wald verhunzt? Und weiß ich nicht, dass dein
Neffe Bäume fällt und das Holz verkauft und dass er
so zu seinem zweigeschossigen Haus gekommen ist?“
„Sir, ich ...“
„Ja, ihr bleibt über Nacht in der Zelle, damit ihr
mal seht, wie das ist. Gebt ihm die Axt zurück.“
„Das können Sie mit uns nicht machen!“
„Du drohst mir also! Wolln wir doch mal sehen, ob ich das
kann oder nicht! He! Sperrt sie in der Zelle ein. Gegen jeden von euch
sind schon mehr als zehn Beschwerden eingegangen.“
Er nahm den Wachtmeister beiseite und sagte leise: „Nach
zweiundzwanzig Uhr lässt du sie frei.“
Babu Gokul jammerte: „Es gibt keine Gerechtigkeit
für die Armen!“
„Erzähl das mal dem neuen
Polizeipräsidenten.“
Wieder flüsterte der Zweite Offizier dem Wachtmeister zu:
„Nicht vergessen: kurz nach zehn Uhr rauslassen. Dhillons
Lastwagen kommt um Punkt zwölf.“
Dhillons Lastwagen transportieren nachts gestohlenes Holz nach
Jamshedpur, und die verschiedenen Polizeiwachen erhalten je einen
Briefumschlag. Der Zweite Offizier wollte keine Zeugen in der Zelle
haben, wenn solche Transaktionen abgewickelt wurden.
Er ging hinaus und sagte zu Makar: „He! Hier, nimm deine Axt
und geh. Komm zu mir, wenn du Schwierigkeiten hast, und vergiss nicht,
Babu Kisto zu erzählen, dass ich dich gut behandelt
habe.“
Makar nahm die Axt,
legte sie auf den Boden und faltete die Hände. Babu!“
„Was gibt’s denn noch?“
„Mein Haus ist leer, Babu, niemand ist da. Ich würde
gern die Nacht hier verbringen. Hier ist es warm, die Nacht ist kalt.
Zu Hause gibt’s auch nichts zu essen, Babu. Aber die Babus!
Sie haben Frauen, Kinder, warme Mahlzeiten, ein schönes Heim,
warum sollen sie leiden, Babu? Lass sie frei, Babu!“
„Haben die dich nicht verprügelt? Und hierher
geschleppt?“
„Ein
Schabar ist Kummer gewöhnt, Babu, an Prügel und
Hunger! Sie aber nicht. Sie haben ein Zuhause, Babu, ich
nicht.“
Der Zweite Offizier
starrte Makar ungläubig an. Makar Schabar machte sich auf den
Weg nach Bandih. Er würde den Stumpf auch im durchsichtigen
Dunkel zerhacken können. Die Sterne schienen so hell.
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Anmerkungen
zum Text von
Debabrata Chakrabarti
1. Schabar ist ein
Familienname der Jägerkaste
2. Bhumij
– eine niedrige Kaste
3.
Shikar parab – Shikar ist die Jagd, Parab bedeutet Fest.
4.
Purulia – Distrikt in Westbengalen – besonders
häufig von Sommerdürren heimgesucht.
5.
Madol – Trommel
6. Muri Puffreis
7.
Mowa oder Mahua. Aus den Blüten wird Likör
hergestellt.
8. Kumari bedeutet Jungfrau. Das ist
auch der Name eines Flusses.
Design + Text:
Christiane Bergfeld, Hamburg. Alle Rechte vorbehalten.
Letzte Aktualisierung: 27.
September 2009

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